Kirche vor Ort

Verabschiedung von Gemeindereferent Klemens Fastenmeier

Josef Krügl am 12.09.2023

2023 09 September 10 Abschied Klemens 22 3 Foto: Josef Krügl

Von der Pfarrgemeinde Zu Unserer Lieben Frau wurde Klemens am Sonntag offiziell verabschiedet.

10.09.2023 — Wäh­rend des Got­tes­diens­tes bedank­te sich Kle­mens bei Pfar­rer Erwin Jaindl, Kaplan Micha­el Vogt und bei sei­nem Gemein­de­re­fe­ren­ten­kol­le­gen” Kone Rai­schl für die frucht­ba­re Zusam­men­ar­beit. Bei allen, die in irgend einer Wei­se mit ihm zusam­men­ge­ar­bei­tet haben, bzw. mit ihm die Gemein­schaft und das Mit­ein­an­der in ZULF auf­ge­baut und erwei­tert haben. Sei es die Arbeit mit den Kin­dern und Eltern, die Zusam­men­ar­beit mit den Jugend­li­chen, mit den Minis, mit Frau Bri­git­te Goet­ze und den Stern­sin­gern und noch vie­les vie­les mehr.

PGR-Vor­sit­zen­de Gud­run Jung­hans und KV-Vor­sit­zen­der Mar­kus Schmelzl bedank­ten sich ganz herz­lich bei Kle­mens. Vie­le The­men hat­te ja Kle­mens bereits bei sei­nem Dank schon ange­spro­chen. Aber, ob
Oster­nacht, Niko­laus, St. Mar­tin, Kin­der­kir­che, Fami­li­en­got­tes­diens­te, Aus­flü­ge mit den Minis­tran­ten, Zelt­la­ger mit der Jugend, Andacht zu Tai­zè, Alt­klei­der-/Pa­pier­samm­lun­gen oder mal eine Par­ty mit der Jugend. Kle­mens war nicht nur Orga­ni­sa­tor, er war mit­ten­drin.
Gud­run und Mar­kus bedank­ten sich auch für sein gro­ßes Enga­ge­ment im PGR ZULF. Er hat­te immer ein offe­nes Ohr, hat bei PGR-Sit­zun­gen mit­dis­ku­tiert und sehr oft auch mode­riert. Sie beton­ten, daß sie sei­ne immer aus­glei­chen­de und fröh­li­che Art sehr ver­mis­sen wer­den.
Nicht zu ver­ges­sen, ein gro­ßes Dan­ke­schön an sei­ne Frau Andrea. Es gehö­ren immer zwei dazu.
Frau Jung­hans und Herr Schmelzl wünsch­ten ihm für sei­ne neue Stel­le als Gemein­de­re­fe­rent im Pfarr­ver­band Marktl mit den Pfar­rei­en Hai­ming, Marktl, Nie­der­gott­sau und Stamm­ham alles Gute, gutes Gelin­gen, viel Erfolg und immer Got­tes rei­chen Segen.

Ver­gel­t’s Gott!

Zum Schluß hieß es: Kle­mens wir, freu­en uns, wenn wir uns in der Lieb­frau­en­kir­che oder im ZULF.Punkt wie­der ein­mal sehen.”

Als Abschieds­ge­schenk bekam Kle­mens vom PGR-ZULF ein Foto­buch.
Pfar­rei Zu Unse­rer Lie­ben Frau — 2014 — 2023
In über 300 Fotos hat Foto­graf Sepp Krügl das Leben und Wir­ken von Kle­mens in ZULF in die­sem Buch festgehalten.

Herr Pfar­rer, ich möch­te ein­mal das machen, was der Kle­mens macht!”

Die­se Aus­sa­ge eines Jugend­li­chen hat Pfar­rer Erwin Jaindl tief bewegt. Sie zeigt, was Kle­mens bei den Jugend­li­chen bewirkt hat. Wel­chen Ein­druck er mit sei­ner Arbeit hin­ter­las­sen hat.

Natürlich gab es auch von Pfarrer Erwin Jaindl für Klemens ein Geschenk

Erwin Jaindl sag­te, das ist für Kle­mens ein Neu­an­fang, prak­tisch wie neu­er Schul­an­fang”. Des­halb über­reich­te er ihm eine Schul­tü­te, gefüllt mit aller­lei lecke­ren Sachen (z.B. Nüs­se und Scho­ko­la­de als Ner­ven­nah­rung). Zusätz­lich gab es noch gesun­de Sachen wie Hohes C+, oder zur Stim­mu­lie­rung Cola und noch eini­ges mehr.

2023 09 September 10 Abschied Klemens 44 3 Foto: Josef Krügl

Stefanie Giglberger übernimmt als Gemeindeassistentin die Nachfolge von Klemens.

Auch für sie hat­te Pfar­rer Erwin Jaindl zum Schul­an­fang” eine Schul­tü­te als Begrü­ßungs­ge­schenk parat.
Er wünsch­te ihr zu die­ser Auf­ga­be alles Gute und Got­tes Segen.

2023 09 September 10 Abschied Klemens 57 3 Foto: Josef Krügl

Burghauser Anzeiger vom 14.09.2023

„Wir hatten ein Mordsdusel“

Ver­än­de­run­gen im Pfarr­ver­band: Fas­ten­mei­er wech­selt nach Marktl, Gigl­ber­ger kommt
Von Johan­na Richter

Foto PNP Foto: Richter/PNP
Am Sonntag wurde Klemens Fastenmeier (vorne, rechts) in der ZULF-Kirche verabschiedet, Stefanie Giglberger (vorne, links) wurde willkommen geheißen. Beide bekamen sie Schultüten zum Start an der neuen Arbeitsstätte.  − Foto: Richter

Zum Monats­wech­sel hat sich etwas im Pfarr­ver­band Burg­hau­sen getan, dar­über infor­mier­te Pfar­rer Erwin Jaindl die Got­tes­dienst­be­su­cher der ZULF-Kir­che am Sonn­tag. Er nahm Abschied von Gemein­de­re­fe­rent Kle­mens Fas­ten­mei­er, der den Pfarr­ver­band neun Jah­re lang unter­stützt hat, und begrüß­te die neue Gemein­de­as­sis­ten­tin Ste­fa­nie Gigl­ber­ger. Als Geschen­ke gab es – pas­send zum Schul­start – Schul­tü­ten in den Kir­chen­far­ben.
Wie Jaindl im Gespräch mit der Hei­mat­zei­tung mit­teilt, ist nicht nur eine neue Mit­ar­bei­te­rin im Dienst, es ändert sich auch etwas am Stun­den­kon­tin­gent – und zwar nicht zum Bes­se­ren. Wobei Jaindl zugibt: Wir hat­ten einen Mords­du­sel.“ Denn eigent­lich hat­te der Pfarr­ver­band Burg­hau­sen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine Voll­zeit­stel­le zu viel. Schuld“ dar­an war Gemein­de­re­fe­rent Kon­rad Rai­schl, der schon vie­le Gemein­de­re­fe­ren­ten auf ihrem Aus­bil­dungs­weg beglei­tet hat­te. Dar­un­ter war auch Kle­mens Fas­ten­mei­er, der im 2014 neu gebil­de­ten Pfarr­ver­band zunächst als Gemein­de­as­sis­tent anfing und schließ­lich selbst Refe­rent wur­de. Eigent­lich stün­de nach eini­ger Zeit eine Ver­set­zung an, doch weil Fas­ten­mei­er in sei­ner Hei­mat Hai­ming Tat­sa­chen geschaf­fen hat­te – Hei­rat, Haus­bau, Kin­der – durf­te er blei­ben und in Burg­hau­sen gab es fort­an zwei Gemein­de­re­fe­ren­ten, die Pfar­rer und Kaplan bei der pas­to­ra­len Arbeit unter­stütz­ten. Das war ein rie­sen Vor­teil“, betont Jaindl. Doch die­ser schwand zum 1. Sep­tem­ber.
Fas­ten­mei­er näm­lich hat zum Monats­an­fang eine Stel­le als Gemein­de­re­fe­rent in Marktl ange­tre­ten, nach­dem dort die bis­he­ri­ge Refe­ren­tin zum 1. Sep­tem­ber in den Ruhe­stand gegan­gen ist. Dazu kommt: Der dor­ti­ge Pfarr­ver­band wächst zum 1. Okto­ber um Hai­ming und Nie­der­gott­sau; für den 38-jäh­ri­gen Hai­min­ger war das eine attrak­ti­ve Mög­lich­keit, noch ein­mal die Stel­le zu wech­seln, in der Hei­mat und mehr in den Schu­len wir­ken zu kön­nen.
Vakant bleibt sei­ne Posi­ti­on in Burg­hau­sen nicht – nicht ganz zumin­dest. Zum 1. Sep­tem­ber hat Ste­fa­nie Gigl­ber­ger als neue Gemein­de­as­sis­ten­tin ange­fan­gen, aller­dings ist die 23-jäh­ri­ge Reli­gi­ons­päd­ago­gin haupt­säch­lich an der Grund- und Mit­tel­schu­le ein­ge­setzt. Für die pas­to­ra­le Arbeit im Pfarr­ver­band, die Fas­ten­mei­er zuvor in Voll­zeit erle­digt hat­te, blei­ben ihr nur zehn Stun­den.
Pfar­rer Jaindl betont: Vom Ange­bot her wird nichts gekürzt.“ Fas­ten­mei­er habe viel ange­sto­ßen in den ver­gan­ge­nen neun Jah­ren, so sind sei­ne Fami­li­en- und Wort­got­tes­dienst­struk­tu­ren gewach­sen. Damit die­se wei­ter­ge­führt wer­den, müss­ten nun ver­stärkt die ehren­amt­li­chen Lai­en ein­ge­bun­den wer­den. Die Bereit­schaft dazu sei da. In einer Team­klau­sur Ende Juli habe man auch die Auf­ga­ben etwas anders ver­teilt, sodass alle The­men wei­ter­hin bedient wer­den kön­nen. Gigl­ber­ger ver­ant­wor­tet etwa den Kin­der- und Jugend­be­reich und ist für die Minis­tran­ten zustän­dig, denn Jaindl ist es wich­tig, dass hier die jun­gen Mit­ar­bei­ter enga­giert sind.
Kin­der- und Jugend­ar­beit ist unse­re Zukunfts­ar­beit“, betont er und schiebt ob des geschrumpf­ten Stun­den­kon­tin­gents hin­ter­her: Wir schaf­fen das schon.“ Oben­drein sei es nur gerecht, dass der Pfarr­ver­band Marktl, der bald vier Pfar­rei­en umfasst, mit Kle­mens Fas­ten­mei­er Unter­stüt­zung bekommt und die Posi­ti­on nicht vakant bleibt. Schließ­lich ist die Per­so­nal­si­tua­ti­on auch bei Gemein­de­re­fe­ren­ten nicht gera­de rosig. 

ABSCHIED & WILLKOMMEN

Es war für mich als Stu­di­en­an­fän­ger ein Segen, einen erfah­re­nen Kol­le­gen wie Kone Rai­schl an der Sei­te zu haben“, betont Kle­mens Fas­ten­mei­er, wenn er auf sei­ne neun Jah­re in Burg­hau­sen zurück­blickt. Burg­hau­sen war sei­ne ers­te Sta­ti­on nach dem Stu­di­um der Reli­gi­ons­päd­ago­gik in Eich­stätt. In Hai­ming ist Fas­ten­mei­er groß gewor­den, hat sich früh in der Pfar­rei als Minis­trant und in der Jugend­ar­beit enga­giert. Sei­ne ers­te Berufs­wahl war die Arbeit in der Kir­che nicht. Zunächst erlern­te er das Schrei­ner­hand­werk, hol­te dann das Abitur nach und ent­schied sich nach einer Fin­dungs­pha­se für die Arbeit als Gemein­de­re­fe­rent, der eine Zeit als Assis­tent vor­aus­ging.
Sei­ne Stel­le in Burg­hau­sen wur­de zum 1. Sep­tem­ber 2014 neu geschaf­fen. In sei­nen Hän­den lag bald die Minis­tran­ten- und Jugend­ar­beit, die Firm­vor­be­rei­tung und die seel­sor­ge­ri­sche Arbeit mit Kin­dern und Fami­li­en. Wir waren ein gro­ßes Team mit vie­len enga­gier­ten Ehren­amt­li­chen. Die Arbeit hat mir viel Freu­de gemacht, ich habe viel gelernt“, betont Fas­ten­mei­er. Die Arbeit mit den vier Burg­hau­ser Pfar­rei­en sei viel­fäl­tig gewe­sen, er hat­te jede Men­ge Gele­gen­heit, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren.
Den Neu­en ein­fach machen las­sen, das sei von vor­ne her­ein sei­ne Ein­stel­lung gewe­sen, sag­te Pfar­rer Erwin Jaindl bei der Ver­ab­schie­dung im Sonn­tags­got­tes­dienst. Kle­mens hat das aller­bes­te getan.“ Mehr noch: Noch nie habe er erlebt, dass Jugend­li­che nach der Arbeit mit Fas­ten­mei­er zu ihm gekom­men sei­en und gesagt hät­ten: Herr Pfar­rer, ich möch­te ein­mal das machen, was der Kle­mens macht.“ Er habe deren Beru­fung geweckt für einen Dienst in der Kir­che. Ich wün­sche ihm, dass ihm das im neu­en Pfarr­ver­band genau­so gelingt.“ Dort wird Fas­ten­mei­er Ende Sep­tem­ber so los­le­gen, denn aktu­ell ist er noch in Eltern­zeit. Vor weni­gen Wochen wur­de er zum zwei­ten Mal Vater. Dann gehe es dar­um, das neue Gebiet ken­nen­zu­ler­nen. Die Auf­ga­ben wer­den ähn­li­che sein, weiß er. Doch das Gebiet sei länd­li­cher struk­tu­riert.
Für die zum 1. Sep­tem­ber in Marktl frei gewor­de­ne Stel­le habe er sich im Übri­gen noch vor dem plötz­li­chen Tod von Pfar­rer Micha­el Weny bewor­ben, sagt er. Die Bil­dung eines gro­ßen Pfarr­ver­ban­des mit Marktl sei ohne­hin vor­ge­se­hen gewe­sen. Dass es nun so schnell geht, das konn­te natür­lich kei­ner wis­sen.“
Auch sei­ne Nach­fol­ge­rin in Burg­hau­sen, die 23-jäh­ri­ge Ste­fa­nie Gigl­ber­ger, ist aus der Regi­on. Sie kommt aus Emmer­ting und lebt auch noch dort. Auch bei ihr begann das kirch­li­che Enga­ge­ment früh. Sie war Ober­mi­nis­tran­tin, enga­gier­te sich in der Jugend­ar­beit in Emmer­ting. Schon da habe sie gemerkt, dass sie das ein­mal beruf­lich machen möch­te. Die Kom­bi­na­ti­on von Pfarr- und Schul­ar­beit gefie­len ihr. Ihr Stu­di­um der Reli­gi­ons­päd­ago­gik an der Katho­li­schen Stif­tungs­hoch­schu­le in Bene­dikt­beu­ern hat sie mitt­ler­wei­le abge­schos­sen. Für das Pra­xis­se­mes­ter wur­de ihr ein Platz im Pfarr­ver­band Burg­hau­sen zuge­teilt. Das war mei­ne Wunsch­stel­le.“ Als abseh­bar war, dass eine Stel­le als Gemein­de­as­sis­ten­tin bzw. ‑refe­ren­tin frei wird, häng­te sie ein hal­bes Jahr dran. Im Prak­ti­kum habe ich mit Kone Rai­schl und Kle­mens Fas­ten­mei­er zusam­men­ge­ar­bei­tet.“ Ihre Auf­ga­ben kennt sie somit schon, doch nun kann sie die­se selbst­stän­dig erle­di­gen. Ich bin schon ein biss­chen auf­ge­regt“, gesteht sie. Ab Okto­ber kommt eine wei­te­re Auf­ga­be dazu, dann beginnt sie neben­her ein Mas­ter­stu­di­um in Cari­tas­wis­sen­schaft an der Uni Pas­sau.
Die Abschieds- und Begrü­ßungs­fei­er in der ZULF-Kir­che bleibt indes nicht der ein­zi­ge Ter­min, eine wei­te­re Fei­er ist im Zuge des Got­tes­diens­tes zum Pfarr­fest von St. Kon­rad am kom­men­den Sonn­tag ab 10.45 Uhr anbe­raumt. − jor

Nach dem Gottesdienst war noch geselliges Beisammensein beim Pfarrfamilienfest

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